Quelle: www.i1color.com

Graue Haare beim Thema Farbverwaltung

Bevor Sie vor Angst weglaufen, lesen Sie bitte den Beitrag Kein Toast ist wie der andere. Der Inhalt verlangt kein grosses technisches Wissen.

Warum Farbverwaltung?

Mal ehrlich: es bereitet einiges an Kopfzerbrechen, die Ausgabe einer Farbe von einem Medium zum anderen zu überwachen. Wie viele Kunden haben sich schon bei Ihnen darüber beschwert, dass das unternehmenstypische Blau nicht ganz dem Blau auf der Webseite entspricht und nicht nur das, sondern auch nicht EXAKT DIE SELBE FARBE ist wie die auf dem letzten Jahresbericht. Die Sachen sind äusserst unangenehm bei einem Treffen mit dem Kunden. Aber der Kunde hat recht. Die genaue Farbe ist entscheidend für die Werbekampagne, mit der eine bestimmte Marke oder ein Firmenimage promoted werden soll. Ein kleiner Farbwechsel kann sich negativ auf das Unternehmen auswirken und die Verkaufszahlen nach unten drücken. Kunden lassen per Mail-Order bestellte Produkte oft zurückgehen, da die Farben nicht denjenigen im Katalog oder auf der Webseite entsprechen. Ihre Kunden kommen dann zu Ihnen, um Änderungen zu besprechen, was teuer und zeitaufwendig ist.

Das Kreuz mit der Farbverwaltung: Ihr Anspruch ist, dass alle anderen genau das sehen, was Sie sehen und zwar auf egal welchem System. Es fällt schwer zu glauben, dass noch vor ein paar Jahren kein Kreativprofi elektronische Dateien mit mehreren Menschen gleichzeitig geteilt hat. Damals wurde eine Diskette mit ihrer Arbeit in die Druckerei gegeben, es wurde ein Gut-zum-Druck erstellt und solange an der Druckmaschine geübt, bis die Farben stimmten. Dann kam das Internet. Ein künstlerischer Leiter will das Layout eines Magazins lieber heute als morgen sehen. Die Kunden möchten das Logo sehen, bevor sie nach New York zu einer Business-Konferenz fliegen. Ihr Chef in Europa will es auch sehen. Heutzutage stehen uns ganz andere, neue Medien zur Verfügung. Der Katalog, der einst liebevoll aufgearbeitet wurde, damit er perfekt aussieht, geht heute einfach ins Netz und wird auf der anderen Seite an einem nicht abgeglichenen Monitor angesehen und auf irgendeinem Drucker ausgedruckt. Eine gemeinsame, von allen benutzte Sprache der Farbe ist daher heute wichtiger denn je.

Das Internationale Farbkonsortium

Sowohl den Herstellern als auch den Benutzern der meisten Farbbildtechnologien ist diese Notwendigkeit schon seit längerem klar. Mehr als 50 Unternehmen, uns eingeschlossen!, haben 1993 das Internationale Farbkonsortium gegründet mit dem Ziel, internationale Normen für Farbprofile zu entwickeln. Unter den von den Mitgliedern des ICC befinden sich u.a. Hersteller von Tintenstrahldruckern, Computerbetriebssystemen, Systemen für die Papierfotographie und Systemen für die Druckindustrie. Um mehr über das ICC zu erfahren, klicken Sie auf www.color.org

Ihr Ansprechpartner:

Herr Dirk Mauszewski
030 / 39 78 13 - 0
info@farblasercenter.de